Interview mit Frau Michèle Halsdorf, Direktionsbeauftragte der ambulanten Dienste der ala, im Magazin Letz be healthy von Juli-August.
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Memory Walk 2026
Informationsstände, Animationen und Konzerte
Der Memory Walk findet am 26. September im Rahmen des Welt-Alzheimertages von 11.00 bis 17.00 auf der Place Clairefontaine in Luxemburg-Stadt unter dem Thema „Demenz kennt kein Alter“ statt.
Thema des Jahres: Demenz kennt kein Alter
Demenz betrifft nicht nur ältere Menschen. Sie kann früher auftreten, als man denkt, und Menschen mitten im Aufbau ihres Lebens treffen – eine Tochter, einen Kollegen, einen Nachbarn. Und hinter jeder betroffenen Person steht ein ganzes Umfeld, dessen Leben beeinflusst wird. Die Demenz ist noch zu oft unsichtbar und missverstanden. Deshalb ist es wichtig, unsere Sichtweise zu ändern. Darüber sprechen, verstehen, sichtbar machen – das ist der erste Schritt.
Ein Schritt zu mehr Solidarität
Anlässlich des Welt-Alzheimertages lädt die ala alle ein, sich zu engagieren. Mit der Teilnahme am Memory Walk tun Sie mehr als nur gehen: Sie sensibilisieren, handeln und unterstützen die Betroffenen und ihre An- und Zugehörigen.
Programm
11.30 – 12.00 Uhr: MIL-Chouer
12.00 – 13.00 Uhr: Animato
13.00 – 15.00 Uhr: Les Brasseurs
15.00 – 17.00 Uhr: Timeless
Luftballonkünstler
Essen und Trinken vor Ort
An unseren Ständen können Sie sich über die Dienstleistungen der ala sowie über die verschiedenen Demenzformen informieren. In entspannter Atmosphäre eröffnet sich Raum für Begegnungen und Austausch.
Der Walk
Der Walk besteht aus einem 30- bis 40-minütigen Rundgang mit einem Stadtführer. Dieses Jahr führt er uns in Richtung „Gëlle Frau“, eines der bekanntesten Denkmäler der Stadt Luxemburg.
Auf dieser Etappe gehen wir auf die Geschichte und die Bedeutung des Denkmals ein, aber auch auf die faszinierenden Kasematten, die sich unter diesem Bereich verbergen und einen wichtigen Teil der reichen Festungsgeschichte unserer Hauptstadt darstellen.
Unterwegs sprechen wir außerdem über die neue Brücke über das Petrusstal. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Entstehung des Tals, seine Gestaltung sowie in die Rolle, die es im Laufe der Zeit für die Stadt gespielt hat.
Von der „Gëlle Frau“ aus genießen wir einen beeindruckenden Blick auf das Petrusstal. Auch das Bahnhofsviertel mit seinen markantesten Gebäuden wird thematisiert. Anhand dieser Bauwerke entdecken wir spannende Kapitel aus der Geschichte und Entwicklung dieses lebendigen Stadtviertels.
Die Touren starten um 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr auf der Place Clairefontaine und sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Zeigen auch Sie Ihre Solidarität mit den Betroffenen und ihrem Umfeld und nehmen Sie am Memory Walk 2026 teil. Melden Sie sich ab sofort über das untenstehende Formular oder vor Ort am Tag selbst an.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Führungen finden auf Luxemburgisch statt.
Memory Walk 2026
Ein herzliches Dankeschön an Foyer!
Im Rahmen seines Engagements im Bereich der sozialen Verantwortung (CSR) hat Foyer am 29. Juni zum ersten Mal den Padel Cup 2026 organisiert – ein sportliches und solidarisches Turnier, das ganz im Zeichen von Teamgeist, Fairplay und Zusammenhalt stand.
Neben dem sportlichen Wettkampf bot die Veranstaltung die schöne Gelegenheit, verschiedene gemeinnützige Organisationen zu unterstützen – darunter auch die ala.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Foyer für diese großartige Initiative sowie an das Mitarbeiterteam, das sich mit vollem Einsatz für die ala engagiert hat. Mit einer hervorragenden Leistung erreichte das Team den 3. Platz und erspielte einen großzügigen Spendenscheck zugunsten der ala.






Personalfeier 2026
Am 26. Juni 2026 lud die ala ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur traditionellen Personalfeier in die Brasserie K116 in Esch-Alzette ein. Gemeinsam mit der Direktion und den Mitgliedern des Verwaltungsrats verbrachten sie einen stimmungsvollen Abend in geselliger Atmosphäre. Es wurde gefeiert, gelacht und gemeinsam auf das Engagement aller Mitarbeitenden angestoßen. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre 10-, 15- und 20-jährige Betriebszugehörigkeit. Die Stimmung war gut bei den besonders hitzigen Temperaturen.




















































Wechsel an der Spitze des Ethikkomitees der ala
Das Ethikkomitee der ala hat eine neue Präsidentin: Am 18. Juni wurde Frau Anna Arlé in dieses Amt gewählt.
Frau Arlé arbeitet seit 2024 bei der ala und ist Verantwortliche der Wohnbereiche „Am Rousegäertchen“ und „Am Lavendelfeld“ im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“ in Erpeldingen an der Sauer. Sie ist ausgebildete Pflegefachkraft und hat kürzlich ihr berufsbegleitendes Bachelorstudium für Pflegewissenschaften an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg erfolgreich abgeschlossen.
Ihr Vorgänger, Herr Christian Nosbüsch, hat zum 1. Juni die Funktion des Direktionsbeauftragten des Wohn- und Pflegeheims übernommen. Da die Statuten der ala eine Mitgliedschaft von Direktionsmitgliedern im Ethikkomitee ausschließen, legte er sein Mandat im Komitee nieder.
Das Ethikkomitee der ala setzt sich künftig wie folgt zusammen:
Anna Arlé – Präsidentin (links auf dem Foto)
Félicie Kirsch – Vizepräsidentin (rechts auf dem Foto)
Dr. Alexandra von Habsburg – Mitglied
Cerasela Laptes – Mitglied
Christine Dahm-Mathonet – Mitglied
Pascal Probst – Mitglied
Sabrina Stefanetti – Mitglied
Jael Tavares – Mitglied
Nicole Weis – Mitglied
Kontakt Ethikkomitee
Mail: Ethikkomitee@alzheimer.lu | Tel. 26 007-111
DADO-Treffen in München
Frau Lydie Diederich und Herr Denis Mancini, Mitglieder der Direktion der ala, nahmen an einem Arbeitstreffen der deutschsprachigen Alzheimer- und Demenzorganisationen (DADO) in München teil.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern, insbesondere im Bereich der Patientenverfügung und der Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz.
Die Teilnehmenden hatten zudem die Gelegenheit, sich mit dem Autor und Journalisten Jo Failer auszutauschen. Nach einer internationalen Karriere als Sportjournalist erhielt er im Alter von 51 Jahren die Diagnose Alzheimer. In eindrucksvoller Weise berichtete er über seine persönlichen Erfahrungen als Betroffener.
Ein weiterer Höhepunkt des Treffens war der Appell von Frau Angela Pototschnigg aus Wien, die selbst mit einer Demenzerkrankung lebt. Sie betonte, wie wichtig es ist, betroffene Menschen aktiv in alle Entscheidungen einzubeziehen, die sie betreffen.
Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung und stellte zweifellos die wichtigste Erkenntnis dieses Austauschs dar.





Generalversammlung der ala im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“
Am 16. Juni 2026 fand die Generalversammlung der „Association Luxembourg Alzheimer” im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp” in Erpeldingen an der Sauer statt.
Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Marc Schaefer, Präsident des Verwaltungsrates und des Exekutivbüros
Frau Dr. Carine Federspiel, Vizepräsidentin des Verwaltungsrates und des Exekutivbüros
Herr René Friederici, Generalsekretär und Mitglied des Exekutivbüros
Herr Guy Mootz, Kassenwart und Mitglied des Exekutivbüros
Frau Chantal De Mesmaeker, Mitglied
Frau Mireille Elsen, Mitglied
Herr Jules Geisen, Mitglied
Herr Robert Héros, Mitglied
Herr Albert Rodesch, Mitglied
Herr Jean-Paul Schaaf, Mitglied
Frau Josée Thill, Mitglied
Frau Gaby Weiler, Mitglied
Die Direktion, die sich zusammensetzt aus Frau Lydie Diederich, Frau Isabel Fonseca und Herrn Denis Mancini, ist für die Geschäftsleitung und die tägliche Verwaltung der ala zuständig.
Auf dem Foto von links nach rechts: Herr René Friederici, Frau Mireille Elsen, Herr Jules Geisen, Herr Marc Schaefer, Herr Albert Rodesch, Frau Dr. Carine Federspiel, Herr Guy Mootz
Fehlen auf dem Foto: Frau Chantal De Mesmaeker, Herr Robert Héros, Herr Jean-Paul Schaaf, Frau Josée Thill, Frau Gaby Weiler
Das Exekutivbüro

Auf dem Foto von links nach rechts: Frau Isabel Fonseca, Herr René Friederici, Herr Marc Schaefer, Herr Denis Mancini, Frau Dr. Dr. Carine Federspiel, Herr Guy Mootz, Frau Lydie Diederich
Position von Alzheimer Europe zum Zugang zu Anti-Amyloid-Therapien in Europa
Alzheimer Europe hat ein neues Positionspapier veröffentlicht, in dem ein gerechter und zeitnaher Zugang zu Lecanemab und Donanemab, den ersten in der Europäischen Union zugelassenen krankheitsmodifizierenden Therapien für die Alzheimer-Krankheit, gefordert wird.
Das Papier wurde nach Konsultationen mit den nationalen Mitgliedsorganisationen, der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD) sowie der European Dementia Carers Working Group (EDCWG) erarbeitet. Es benennt fünf zentrale Problembereiche und fordert konkrete Maßnahmen von Regierungen, Einrichtungen der Gesundheits-Technologiebewertung (HTA), Herstellern und der Forschungsgemeinschaft.
Die fünf wichtigsten Anliegen sind:
● Der tatsächliche Nutzen einer Behandlung wird durch individuelle Lebensumstände und persönliche Erfahrungen bestimmt. Die erheblichen gesellschaftlichen Kosten der Demenz, einschließlich der oft unsichtbaren Belastung informeller Pflegepersonen und Angehöriger, werden in vielen Bewertungsmodellen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Perspektiven von Menschen mit Alzheimer, ihrer Angehörigen und der sie vertretenden Patientenorganisationen müssen von Beginn an ernsthaft und substanziell in die Bewertungen einbezogen werden.
● Jeder Mensch mit Alzheimer hat Anspruch auf eine rechtzeitige und genaue Diagnose, unabhängig davon, ob eine Behandlung verfügbar oder erstattungsfähig ist. Defizite in der diagnostischen Infrastruktur dürfen nicht als Begründung dienen, den Zugang zu zugelassenen Therapien zu verwehren. Investitionen in diagnostische Kapazitäten sind unerlässlich, um auf zukünftige Behandlungen vorbereitet zu sein.
● Menschen mit Alzheimer sollten die Möglichkeit haben, gemeinsam mit ihren Ärztinnen und Ärzten sowie ihren Familien eine informierte und unterstützte Entscheidung über eine Behandlung zu treffen, basierend auf klaren und ausgewogenen Informationen über den erwarteten Nutzen, die Risiken und die bestehenden Unsicherheiten.
● Das derzeitige Fehlen einer Kostenerstattung in den meisten europäischen Ländern verschärft die Ungleichheit. Der Zugang zu den Therapien wird hauptsächlich durch finanzielle Möglichkeiten und den Wohnort bestimmt und nicht durch den klinischen Bedarf. Dadurch werden bestehende Ungleichheiten beim Zugang zu Diagnose, Unterstützung und Pflege weiter verstärkt.
● Kontrollierte Zugangsmodelle („Managed Access Frameworks“) und Pilotprogramme, wie sie bereits für Krebserkrankungen und andere schwere Krankheiten bestehen, bieten einen praktikablen und angemessenen Weg, den Zugang zu den Therapien zu ermöglichen, während gleichzeitig weitere Erkenntnisse aus der klinischen Praxis gewonnen werden.
Source : Alzheimer Europe
https://lnkd.in/e8qAgMGe
Gemeinsam für die Gehirngesundheit – Machen Sie mit!
GetBrainHealthy ist eine Initiative der Universität Luxemburg, gefördert vom Nationalen Forschungsfonds (FNR), die die Gesundheit des Gehirns in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Gehirn verständlich und zugänglich für die Bevölkerung zu vermitteln und aufzuzeigen, wie alltägliche Gewohnheiten – etwa körperliche Aktivität, Schlaf, soziale Kontakte oder geistige Beschäftigung – zu einer guten Gehirngesundheit beitragen können.
Im Rahmen von GetBrainHealthy wird eine wissenschaftliche Umfrage durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym und dauert etwa 10 Minuten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Forschung zur Gehirngesundheit weiterzuentwickeln und Informations- sowie Präventionsangebote besser an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen.
Die Umfrage finden Sie hier (DE, FR, ENG, PORT):
https://ulsurvey.uni.lu/index.php/744747?lang=en
Weitere Informationen:
https://getbrainhealthy.org/luxembourg/
Diagnose Demenz? Unterstützung und Orientierung bei beginnender Demenz
Donnerstag, der 18. Juni 2026 von 17.00-19.00 Uhr
Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“
8, Gruefwee | L-8147 Erpeldingen an der Sauer
Mit der Diagnose „Demenz“ stellen sich viele Fragen bei den Betroffenen und bei ihren Bezugspersonen. Oft werden große Ängste und Unsicherheiten ausgelöst. Wir möchten mit diesem Themenabend allgemeine Informationen geben und gemeinsam mit Ihnen überlegen, welche Unterstützungsangebote für Sie in Ihrer individuellen Lebenslage hilfreich sein können.
Folgende Themen werden angesprochen:
– Was ist Demenz? Was bedeutet die Diagnose?
– Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse nach dem Erhalt der Diagnose.
– Leben mit Demenz – Was bleibt erhalten, was bleibt möglich?
– Welche Unterstützungs- und Hilfsangebote gibt es.
Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Sie haben die Möglichkeit zum Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber auf 8 Teilnehmer begrenzt.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne
zur Verfügung.
Anmeldung: 26 007-1
Mir freundlicher Unterstützung
