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LCSB on tour: Forschung ganz in Ihrer Nähe!

Das Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) hat eine neue Initiative mit dem Namen ‚LCSB on Tour‘ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Forschung auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen in ganz Luxemburg bekannt zu machen. Eine Reihe öffentlicher Vorträge, die in verschiedenen Gemeinden des Landes gehalten werden, bietet wertvolle Einblicke in die neuesten Fortschritte in der Erforschung dieser Krankheiten.

Über die Initiative

Die einstündigen Abendveranstaltungen richten sich an jedermann, unabhängig von Vorkenntnissen oder wissenschaftlichem Hintergrund, und regen die Teilnehmer dazu an, sich intensiver mit den vorgestellten Inhalten auseinanderzusetzen. Durch eine Kombination aus informativen Vorträgen und interaktiven Diskussionen können die Teilnehmer die Komplexität neurodegenerativer Erkrankungen entdecken und einen Einblick in die innovative Forschung am LCSB und seinen Partnerinstituten in Luxemburg gewinnen.

Jede Konferenz der Reihe befasst sich mit einem spezifischen Aspekt der Forschung, darunter Präzisionsmedizin und Prävention der Parkinson-Krankheit, Fortschritte in der Demenzforschung und -prävention sowie die sich abzeichnende Rolle des Mikrobioms für die Gesundheit des Gehirns. „LCSB on Tour‘ zielt darauf ab, unsere Forschung der Öffentlichkeit näher zu bringen. Zwar organisieren wir das ganze Jahr über zahlreiche Aktivitäten wie Laborbesuche, Tage der offenen Tür oder öffentliche Vorträge, doch finden diese meist auf unserem Campus Belval oder in der Stadt Luxemburg statt. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinden im ganzen Land möchten wir ein breiteres Publikum erreichen und den Menschen die Teilnahme an unseren Veranstaltungen erleichtern“, erklärt Dr. Sabine Schmitz, Leiterin der Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit am LCSB.

Eine Krankheit, die nicht nur ältere Menschen betrifft

Interview mit Frau Michèle Halsdorf, Direktionsbeauftragte der ambulanten Dienste der ala, im Magazin Letz be healthy von Juli-August.

https://letzbehealthy.com/2026/07/maladie-dalzheimer/

Memory Walk 2026

Informationsstände, Animationen und Konzerte

Der Memory Walk findet am 26. September im Rahmen des Welt-Alzheimertages von 11.00 bis 17.00 auf der Place Clairefontaine in Luxemburg-Stadt unter dem Thema „Demenz kennt kein Alter“ statt. 

Thema des Jahres: Demenz kennt kein Alter

Demenz betrifft nicht nur ältere Menschen. Sie kann früher auftreten, als man denkt, und Menschen mitten im Aufbau ihres Lebens treffen – eine Tochter, einen Kollegen, einen Nachbarn. Und hinter jeder betroffenen Person steht ein ganzes Umfeld, dessen Leben beeinflusst wird. Die Demenz ist noch zu oft unsichtbar und missverstanden. Deshalb ist es wichtig, unsere Sichtweise zu ändern. Darüber sprechen, verstehen, sichtbar machen – das ist der erste Schritt.

Ein Schritt zu mehr Solidarität

Anlässlich des Welt-Alzheimertages lädt die ala alle ein, sich zu engagieren. Mit der Teilnahme am Memory Walk tun Sie mehr als nur gehen: Sie sensibilisieren, handeln und unterstützen die Betroffenen und ihre An- und Zugehöri­gen.

Programm

11.30 – 12.00 Uhr: MIL-Chouer

12.00 – 13.00 Uhr: Animato

13.00 – 15.00 Uhr: Les Brasseurs

15.00 – 17.00 Uhr: Timeless

Luftballonkünstler

Essen und Trinken vor Ort

An unseren Ständen können Sie sich über die Dienstleistungen der ala sowie über die verschiedenen Demenzformen informieren. In entspannter Atmosphäre eröffnet sich Raum für Begegnungen und Austausch.

Der Walk

Der Walk besteht aus einem 30- bis 40-minütigen Rundgang mit einem Stadtführer. Dieses Jahr führt er uns in Richtung „Gëlle Frau“, eines der bekanntesten Denkmäler der Stadt Luxemburg.

Auf dieser Etappe gehen wir auf die Geschichte und die Bedeutung des Denkmals ein, aber auch auf die faszinierenden Kasematten, die sich unter diesem Bereich verbergen und einen wichtigen Teil der reichen Festungsgeschichte unserer Hauptstadt darstellen.

Unterwegs sprechen wir außerdem über die neue Brücke über das Petrusstal. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Entstehung des Tals, seine Gestaltung sowie in die Rolle, die es im Laufe der Zeit für die Stadt gespielt hat.

Von der „Gëlle Frau“ aus genießen wir einen beeindruckenden Blick auf das Petrusstal. Auch das Bahnhofsviertel mit seinen markantesten Gebäuden wird thematisiert. Anhand dieser Bauwerke entdecken wir spannende Kapitel aus der Geschichte und Entwicklung dieses lebendigen Stadtviertels.

Die Touren starten um 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr auf der Place Clairefontaine und sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

Zeigen auch Sie Ihre Solidarität mit den Betroffenen und ihrem Umfeld und nehmen Sie am Memory Walk 2026 teil. Melden Sie sich ab sofort über das untenstehende Formular oder vor Ort am Tag selbst an.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Führungen finden auf Luxemburgisch statt.

Die Online-Anmeldungen werden am Freitag, den 25. September, um 20:00 Uhr geschlossen. Eine Anmeldung vor Ort ist am Samstag weiterhin möglich.

Memory Walk 2026

Eine Anmeldung pro Person – Wenn Sie sich mit mehreren Personen anmelden möchten, füllen Sie bitte für jede Person ein separates Formular aus.

Ein herzliches Dankeschön an Foyer!

Im Rahmen seines Engagements im Bereich der sozialen Verantwortung (CSR) hat Foyer am 29. Juni zum ersten Mal den Padel Cup 2026 organisiert – ein sportliches und solidarisches Turnier, das ganz im Zeichen von Teamgeist, Fairplay und Zusammenhalt stand.

Neben dem sportlichen Wettkampf bot die Veranstaltung die schöne Gelegenheit, verschiedene gemeinnützige Organisationen zu unterstützen – darunter auch die ala.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Foyer für diese großartige Initiative sowie an das Mitarbeiterteam, das sich mit vollem Einsatz für die ala engagiert hat. Mit einer hervorragenden Leistung erreichte das Team den 3. Platz und erspielte einen großzügigen Spendenscheck zugunsten der ala.

Personalfeier 2026

Am 26. Juni 2026 lud die ala ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur traditionellen Personalfeier in die Brasserie K116 in Esch-Alzette ein. Gemeinsam mit der Direktion und den Mitgliedern des Verwaltungsrats verbrachten sie einen stimmungsvollen Abend in geselliger Atmosphäre. Es wurde gefeiert, gelacht und gemeinsam auf das Engagement aller Mitarbeitenden angestoßen. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre 10-, 15- und 20-jährige Betriebszugehörigkeit. Die Stimmung war gut bei den besonders hitzigen Temperaturen.

Wechsel an der Spitze des Ethikkomitees der ala

Das Ethikkomitee der ala hat eine neue Präsidentin: Am 18. Juni wurde Frau Anna Arlé in dieses Amt gewählt.

Frau Arlé arbeitet seit 2024 bei der ala und ist Verantwortliche der Wohnbereiche „Am Rousegäertchen“ und „Am Lavendelfeld“ im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“ in Erpeldingen an der Sauer. Sie ist ausgebildete Pflegefachkraft und hat kürzlich ihr berufsbegleitendes Bachelorstudium für Pflegewissenschaften an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg erfolgreich abgeschlossen.

Ihr Vorgänger, Herr Christian Nosbüsch, hat zum 1. Juni die Funktion des Direktionsbeauftragten des Wohn- und Pflegeheims übernommen. Da die Statuten der ala eine Mitgliedschaft von Direktionsmitgliedern im Ethikkomitee ausschließen, legte er sein Mandat im Komitee nieder.

Das Ethikkomitee der ala setzt sich künftig wie folgt zusammen:

Anna Arlé – Präsidentin (links auf dem Foto)

Félicie Kirsch – Vizepräsidentin (rechts auf dem Foto)

Dr. Alexandra von Habsburg – Mitglied

Cerasela Laptes – Mitglied

Christine Dahm-Mathonet – Mitglied

Pascal Probst – Mitglied

Sabrina Stefanetti – Mitglied

Jael Tavares – Mitglied

Nicole Weis – Mitglied

Kontakt Ethikkomitee

Mail: Ethikkomitee@alzheimer.lu | Tel. 26 007-111

DADO-Treffen in München

Frau Lydie Diederich und Herr Denis Mancini, Mitglieder der Direktion der ala, nahmen an einem Arbeitstreffen der deutschsprachigen Alzheimer- und Demenzorganisationen (DADO) in München teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern, insbesondere im Bereich der Patientenverfügung und der Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz.

Die Teilnehmenden hatten zudem die Gelegenheit, sich mit dem Autor und Journalisten Jo Failer auszutauschen. Nach einer internationalen Karriere als Sportjournalist erhielt er im Alter von 51 Jahren die Diagnose Alzheimer. In eindrucksvoller Weise berichtete er über seine persönlichen Erfahrungen als Betroffener.

Ein weiterer Höhepunkt des Treffens war der Appell von Frau Angela Pototschnigg aus Wien, die selbst mit einer Demenzerkrankung lebt. Sie betonte, wie wichtig es ist, betroffene Menschen aktiv in alle Entscheidungen einzubeziehen, die sie betreffen.

Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung und stellte zweifellos die wichtigste Erkenntnis dieses Austauschs dar.

Generalversammlung der ala im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“

Am 16. Juni 2026 fand die Generalversammlung der „Association Luxembourg Alzheimer” im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp” in Erpeldingen an der Sauer statt.

Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Marc Schaefer, Präsident des Verwaltungsrates und des Exekutivbüros

Frau Dr. Carine Federspiel, Vizepräsidentin des Verwaltungsrates und des Exekutivbüros

Herr René Friederici, Generalsekretär und Mitglied des Exekutivbüros

Herr Guy Mootz, Kassenwart und Mitglied des Exekutivbüros

Frau Chantal De Mesmaeker, Mitglied

Frau Mireille Elsen, Mitglied

Herr Jules Geisen, Mitglied

Herr Robert Héros, Mitglied

Herr Albert Rodesch, Mitglied

Herr Jean-Paul Schaaf, Mitglied

Frau Josée Thill, Mitglied

Frau Gaby Weiler, Mitglied

Die Direktion, die sich zusammensetzt aus Frau Lydie Diederich, Frau Isabel Fonseca und Herrn Denis Mancini, ist für die Geschäftsleitung und die tägliche Verwaltung der ala zuständig.

Auf dem Foto von links nach rechts: Herr René Friederici, Frau Mireille Elsen, Herr Jules Geisen, Herr Marc Schaefer, Herr Albert Rodesch, Frau Dr. Carine Federspiel, Herr Guy Mootz
Fehlen auf dem Foto: Frau Chantal De Mesmaeker, Herr Robert Héros, Herr Jean-Paul Schaaf, Frau Josée Thill, Frau Gaby Weiler

Das Exekutivbüro

Auf dem Foto von links nach rechts: Frau Isabel Fonseca, Herr René Friederici, Herr Marc Schaefer, Herr Denis Mancini, Frau Dr. Dr. Carine Federspiel, Herr Guy Mootz, Frau Lydie Diederich

Position von Alzheimer Europe zum Zugang zu Anti-Amyloid-Therapien in Europa

Alzheimer Europe hat ein neues Positionspapier veröffentlicht, in dem ein gerechter und zeitnaher Zugang zu Lecanemab und Donanemab, den ersten in der Europäischen Union zugelassenen krankheitsmodifizierenden Therapien für die Alzheimer-Krankheit, gefordert wird.

Das Papier wurde nach Konsultationen mit den nationalen Mitgliedsorganisationen, der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD) sowie der European Dementia Carers Working Group (EDCWG) erarbeitet. Es benennt fünf zentrale Problembereiche und fordert konkrete Maßnahmen von Regierungen, Einrichtungen der Gesundheits-Technologiebewertung (HTA), Herstellern und der Forschungsgemeinschaft.

Die fünf wichtigsten Anliegen sind:

● Der tatsächliche Nutzen einer Behandlung wird durch individuelle Lebensumstände und persönliche Erfahrungen bestimmt. Die erheblichen gesellschaftlichen Kosten der Demenz, einschließlich der oft unsichtbaren Belastung informeller Pflegepersonen und Angehöriger, werden in vielen Bewertungsmodellen nicht ausreichend berücksichtigt. Die Perspektiven von Menschen mit Alzheimer, ihrer Angehörigen und der sie vertretenden Patientenorganisationen müssen von Beginn an ernsthaft und substanziell in die Bewertungen einbezogen werden.

● Jeder Mensch mit Alzheimer hat Anspruch auf eine rechtzeitige und genaue Diagnose, unabhängig davon, ob eine Behandlung verfügbar oder erstattungsfähig ist. Defizite in der diagnostischen Infrastruktur dürfen nicht als Begründung dienen, den Zugang zu zugelassenen Therapien zu verwehren. Investitionen in diagnostische Kapazitäten sind unerlässlich, um auf zukünftige Behandlungen vorbereitet zu sein.

● Menschen mit Alzheimer sollten die Möglichkeit haben, gemeinsam mit ihren Ärztinnen und Ärzten sowie ihren Familien eine informierte und unterstützte Entscheidung über eine Behandlung zu treffen, basierend auf klaren und ausgewogenen Informationen über den erwarteten Nutzen, die Risiken und die bestehenden Unsicherheiten.

● Das derzeitige Fehlen einer Kostenerstattung in den meisten europäischen Ländern verschärft die Ungleichheit. Der Zugang zu den Therapien wird hauptsächlich durch finanzielle Möglichkeiten und den Wohnort bestimmt und nicht durch den klinischen Bedarf. Dadurch werden bestehende Ungleichheiten beim Zugang zu Diagnose, Unterstützung und Pflege weiter verstärkt.

● Kontrollierte Zugangsmodelle („Managed Access Frameworks“) und Pilotprogramme, wie sie bereits für Krebserkrankungen und andere schwere Krankheiten bestehen, bieten einen praktikablen und angemessenen Weg, den Zugang zu den Therapien zu ermöglichen, während gleichzeitig weitere Erkenntnisse aus der klinischen Praxis gewonnen werden.

Source : Alzheimer Europe
https://lnkd.in/e8qAgMGe

Gemeinsam für die Gehirngesundheit – Machen Sie mit!

GetBrainHealthy ist eine Initiative der Universität Luxemburg, gefördert vom Nationalen Forschungsfonds (FNR), die die Gesundheit des Gehirns in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Gehirn verständlich und zugänglich für die Bevölkerung zu vermitteln und aufzuzeigen, wie alltägliche Gewohnheiten – etwa körperliche Aktivität, Schlaf, soziale Kontakte oder geistige Beschäftigung – zu einer guten Gehirngesundheit beitragen können.

Im Rahmen von GetBrainHealthy wird eine wissenschaftliche Umfrage durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym und dauert etwa 10 Minuten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Forschung zur Gehirngesundheit weiterzuentwickeln und Informations- sowie Präventionsangebote besser an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen.

Die Umfrage finden Sie hier (DE, FR, ENG, PORT):
https://ulsurvey.uni.lu/index.php/744747?lang=en

Weitere Informationen:
https://getbrainhealthy.org/luxembourg/

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