Kurs für Angehörige

Unser “Kurs für betroffene Familien“ richtet sich an alle Angehörigen von Betroffenen, die umfassende Informationen rund um das Thema Demenz und den Umgang mit der Erkrankung erhalten möchten.

Während unseren Fortbildungsterminen (1 Tag/6 Stunden oder 3 x 2 Stunden) werden jeweils unterschiedliche Themenkomplexe behandelt, wie zum Beispiel:

  • die Kommunikation mit dem Betroffenen,
  • mögliche krankheitsbedingte Stimmungs- und Verhaltensänderungen,
  • die gesetzlichen Bestimmungen und Rahmenbedingungen,
  • eine an die Krankheit angepasste Ernährung,
  • der Umgang mit der eigenen Belastung.

Wir legen dabei besonderen Wert auf die Vermittlung von praktischen Tipps für den Umgang mit typischen Alltagsituationen. Auf diese Weise werden die Angehörigen für konkrete bestehende und zukünftige Herausforderungen in der Betreuung und Pflege geschult.

Während der einzelnen Veranstaltungen bietet sich für die Angehörigen auch die Gelegenheit zum Austausch untereinander und zur Erarbeitung alternativer Umgangsstrategien in der Gruppe.

1. März 2023 – 1 Tag/6 Stunden
Foyer Villa Reebou
Kurs in Französisch

15. März 2023 – 1 Tag/6 Stunden
Foyer Villa Reebou

20. September 2023 – 1 Tag/6 Stunden
Foyer Villa Reebou

3 x abends von 17:00-19:00 Uhr
8. November 2023
15. November 2023
22. November 2023
Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“

Edukation Pflegeheim
17. Mai 2023
24. Mai 2023
7. Juni 2023
14. Juni 2023
21. Juni 2023
28. Juni 2023
Von 17:00-19:00 Uhr
Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“


Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“
8, Gruefwee
L-9147 Erpeldingen an der Sauer

Foyer Villa Reebou
104, rue de l’Hôpital
L-3488 Düdelingen

Wenn Sie Fragen zu unserem Kurs haben oder wenn Sie sich für die Teilnahme anmelden möchten, rufen Sie bitte die Nummer 26 007-1 an.

Unser Faltblatt zum „Cours fir betraffe Familljen“ können Sie hier downloaden.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion

Psychologischer Dienst

Unser psychologischer Dienst bietet sowohl den Betroffenen selbst als auch den Angehörigen psychologische Beratung und Begleitung. Einzelsitzungen sind ebenso möglich wie gemeinsame Konsultationen des Betroffenen mit seinen Angehörigen.

Für Betroffene

Besonders zu Beginn einer Demenzerkrankung ist es für Betroffene schwierig, ihre Krankheit anzunehmen und zu bewältigen. Dies kann unter anderem zu starken depressiven Verstimmungen oder zu erheblichen Verhaltensänderungen führen. Unser psychologischer Dienst versucht mit jedem einzelnen Betroffenen Strategien zu finden, die es ihm ermöglichen, mit der Erkrankung umzugehen und dadurch wieder ein besseres Lebensgefühl zu erreichen.

Für Angehörige

Für die Angehörigen kann die Demenzerkrankung ebenfalls erhebliche emotionale Belastungen mit sich bringen. Durch die Erkrankung verändern sich Beziehungssystem und Rollenverteilung, was zu Unsicherheit, Hilflosigkeit und Überforderung aufseiten der Angehörigen führen kann. Die krankheitsbedingten Veränderungen und Verhaltensweisen des Betroffenen können die Angehörigen wütend oder traurig stimmen. Auch die umfangreiche Betreuung und Pflege zehrt nicht nur an den körperlichen, sondern auch an den psychischen Kräften und die Abgabe von Pflegeleistungen geht nicht selten mit Schuldgefühlen einher.

Unser psychologischer Dienst bietet den Angehörigen deshalb Unterstützung bei der Verarbeitung und Bewältigung dieser Situationen und Emotionen. Dies wirkt sich letztendlich gleichermaßen positiv auf die Lebensqualität der Angehörigen und der Betroffenen aus.

Hildegard Schmitt

Psychologischer Dienst

Tel. 26 007-452

Jennifer Kemp

Psychologischer Dienst

Tel. 26 007-453

Sozial- und Koordinationsdienst

Ein grundlegendes Verständnis der Demenzerkrankung verringert die Unsicherheit aufseiten der Betroffenen und Angehörigen und ebnet den Weg für einen bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung.

Unser Sozial- und Koordinationsdienst:

  • bietet Informationen über die Krankheit,
  • klärt Fragen zum Thema Demenzerkrankung und zu möglichen Symptomen,
  • vermittelt individuell zugeschnittene praktische Verhaltensweisen, die Betroffenen und Angehörigen das Leben mit der Erkrankung erleichtern,
  • organisiert die Entlastung der Angehörigen,
  • klärt über sämtliche bestehenden Unterstützungsangebote (häusliche Pflegedienste, Tagesstätten etc.) auf,
  • erarbeitet mit den Angehörigen eine individuell zugeschnittene Lösung,
  • organisiert und koordiniert die benötigten Hilfsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung.

Im Verlauf einer Demenzerkrankung können vermehrt administrative Aufgaben, wie zum Beispiel das Stellen verschiedener Anträge*, auf die Angehörigen zukommen. Unser Sozial- und Koordinationsdienst bietet auch in diesen Belangen Hilfe und Unterstützung.

Beatrix Hoffmann

Sozial- und Koordinationsdienst

Tel. 26 007-461

Roland Weiland

Sozial- und Koordinationsdienst

Tel. 26 007-460

Sabrina Stefanetti

Sozial- und Koordinationsdienst

Tel. 26 007-463

Sonia Marzona

Sozial- und Koordinationsdienst

Tel. 26 007-464

* Das Antragsformular der Pflegeversicherung können Sie bei unserem Sozial- und Koordinationsdienst, bei den gesetzlichen Krankenkassen und bei Ihrem behandelnden Arzt anfragen oder direkt hier downloaden.

Therapeutischer Dienst

Der therapeutische Dienst bietet im Rahmen der Pflegeversicherung individuelle Fördermaßnahmen an, die den Erhalt und die Förderung der Autonomie im Lebensalltag unterstützen.

Im Rahmen dieser therapeutischen Fördermaßnahmen werden mit der Person Fähigkeiten erarbeitet, die für ihre Selbstständigkeit in den Bereichen Nahrungsaufnahme, Kleidungswechsel, Hygiene, Mobilität und Elimination wichtig sind, wie z. B.:

  • Grobmotorik (Gleichgewicht & Koordination)
  • Feinmotorik (Auge-Hand-Koordination & Kraftdosierung)
  • Körperschema & Wahrnehmung
  • Konzentration & Aufmerksamkeit
  • Handlungsplanung & -umsetzung
  • Motivation zur aktiven Teilhabe

Darüber hinaus gehören Hilfsmittelversorgung (z. B. Mobilitätshilfen) sowie Beratung zur Wohnraumanpassung im häuslichen Umfeld (z. B. Senkung des Sturzrisikos) zu den Angeboten des therapeutischen Dienstes.

Claire Cerqueira

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-532

Julie Sunnen

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-530

Kerstin Bermes

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-525

Kristina Hoffmann

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-522

Lisa Federspiel

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-533

Luc Hoffmann

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-534

Scott Lepasch

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-531

Valérie Mohr

Therapeutischer Dienst

Tel. 26 007-523

Familljekrees

Unsere Gesprächsgruppe „Familljekrees“ ergänzt unser Beratungs- und Begleitungsangebot für Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Demenz. Sie erfahren Entlastung durch den Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation, durch neue Möglichkeiten im Umgang mit den Betroffenen und neue Möglichkeiten der Bewältigung, durch Geselligkeit und Freude. Die Gruppe wird durch unseren psychologischen Dienst fachlich begleitet. Inhaltlich stellen wir uns auf die Themen ein, die von den Teilnehmern gewünscht und eingebracht werden.

Jeden 3. Freitag im Monat von 13:00 bis 14:30 Uhr:
24. Februar 2023 (Achtung Ausnahme: 4. Freitag)
17. März 2023
21. April 2023
19. Mai 2023
16. Juni 2023
Im Wohn- und Pflegeheim
„Beim Goldknapp“
8, Gruefwee
L-9147 Erpeldingen an der Sauer

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei.

Hier können Sie unseren Handzettel downloaden.

Hildegard Schmitt

Psychologischer Dienst

Tel. 26 007-452

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion

Selbsthilfegruppe

• Sie haben die Diagnose „Demenz” erhalten?
• Sie fühlen sich überfordert und alleine gelassen?
• Sie suchen den Austausch mit Gleichbetroffenen in einem geschützten Rahmen?
• Sie suchen fachliche Unterstützung und Begleitung?
• Sie möchten Ihre Selbstständigkeit erhalten?

Die Gesprächsthemen der Gruppe werden von den Teilnehmern festgelegt und richten sich nach ihren persönlichen Anliegen und Bedürfnissen.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei. Falls Sie Fragen haben oder an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich gerne unter der Nummer: 26 007-1.

Der erste Donnerstag im Monat von 13.30 bis 15.00 Uhr
Association Luxembourg Alzheimer
45, rue Nicolas Hein
L-1721 Luxemburg

Sie können auch unser Faltblatt downloaden.

Hildegard Schmitt

Psychologischer Dienst

Tel. 26 007-452

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion

Beratungstelle in Wintger

Dienstags von 9.00 bis 13.00 Uhr

Maison médicale | 43, Haaptstrooss | L-9780 Wintger

Ein grundlegendes Verständnis der Demenzerkrankung verringert die Unsicherheit aufseiten der Betroffenen und Angehörigen und ebnet den Weg für einen bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung.

In unserer Beratungsstelle bietet Ihnen unser Sozial- und Koordinationsdienst Hilfe und Unterstützung an.

• Sie erhalten Informationen über die Krankheit, die Symptome und die Hilfsangebote (ambulante Pflegedienste, Tagesstätten …).

• Sie bekommen Hilfe, um Angehörige zu entlasten.

• Wir helfen Ihnen bei der Organisation und Koordination von Hilfsangeboten im Rahmen der Pflegeversicherung.

• Wir bieten Hilfe bei administrativen Aufgaben.

• Wir entwickeln mit Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung.

Für weitere Informationen oder um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie bitte 26 007-1 an.

Helpline

Oft fällt es Betroffenen und Angehörigen nicht leicht, Beratung und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Leicht zugängliche Angebote, wie die Helpline, die spontan und von jedermann in Anspruch genommen werden können, helfen diese Barriere zu überwinden.

Mit der Helpline ist die ala Ansprechpartner für Situationen, in denen kompetente Soforthilfe benötigt wird.

Die Helpline ist täglich rund um die Uhr erreichbar. Unsere Fachkräfte:

  • geben kompetente und praktische Ratschläge in Notfallsituationen,
  • informieren über Anlaufstellen,
  • bieten emotionale und psychologische Unterstützung.

Auf diese Weise können wir auch in heiklen Situationen helfen, Lösungen auf den Weg zu bringen, die zum Wohle aller Beteiligten sind.

Alle Anrufe werden vertraulich und auf Wunsch auch anonym behandelt.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion