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Was denken die Menschen in Luxemburg über die Demenzforschung?

Helfen Sie der Association Luxembourg Alzheimer und Alzheimer Europe, dies herauszufinden – indem Sie an unserer öffentlichen Meinungsumfrage teilnehmen!

Wir möchten besser verstehen, was Menschen dazu motiviert oder davon abhält, an der Demenzforschung teilzunehmen.
🕒 Die Umfrage dauert etwa 10 Minuten
🌍 Sie steht allen offen, die in einem europäischen Land leben
🙋‍♀️ Keine Vorkenntnisse in der Demenzforschung erforderlich
🧓 Menschen mit und ohne Demenz sind eingeladen, teilzunehmen

Die Umfrage ist verfügbar in: Tschechisch, Niederländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch und Schwedisch. Die Ergebnisse werden im Oktober auf der Website von Alzheimer Europe veröffentlicht.

➡️ Machen Sie mit, indem Sie auf den folgenden Link klicken oder den QR-Code scannen, und helfen Sie mit, die Zukunft der Demenzforschung in Europa mitzugestalten:

🔗 Link zur Umfrage: https://alzheimereurope.qualtrics.com/jfe/form/SV_efWN0hszkxA914O

Vielen Dank!

Neue Photovoltaikanlage im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“

Am 7. März wurde die neue Photovoltaikanlage im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“ in Erpeldingen an der Sauer in Betrieb genommen. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft EnerCoop Uelzechtdall realisiert.

Auf den Dächern des Senioren- und Pflegeheims „Beim Goldknapp“ der ala konnte EnerCoop 368 Photovoltaikmodule installieren. Diese liefern eine jährliche Leistung von 158 kWp bzw. 153 MWh, was dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 47 Haushalten entspricht.

Dieses wichtige Projekt wurde zu 30 % von der Genossenschaft EnerCoop finanziert, die restlichen 70 % wurden durch Darlehen ihrer Mitglieder gedeckt. Die ala stellte im Gegenzug die Dachflächen zur Verfügung.

Dieses Projekt zeigt beispielhaft den Geist einer Genossenschaft: individuelle Kräfte zu bündeln, um gemeinsam große Projekte zu verwirklichen, die für Einzelpersonen nicht realisierbar wären.

Während der erzeugte Strom bei manchen Anlagen ins Netz eingespeist wird, wird die am Standort Erpeldingen erzeugte Energie direkt vor Ort genutzt. Die ala kann damit 18 % ihres Strombedarfs selbst decken.

Der LCSB auf Besuch im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“ der ala

Am 29. April 2025 besuchten die Mitarbeiter des LCSB (Luxembourg Center for Systems Biomedicine) das Wohn- und Pflegeheim « Beim Goldknapp » in Erpeldingen an der Sauer. Der Besuch stand unter dem Motto „Science meets care“. Dies war der 2. Teil dieser Initiative, die darauf abzielt, Forschung und Pflege näher zusammenzubringen und das nachdem die Mitarbeiter der ala im Januar beim LCSB in Belval waren und die Forschungslabore besuchen konnten.

Nach einem Vortrag von Michèle Halsdorf, Direktionsbeautragte des Wohn- und Pflegeheims, über die ala wurden die Besucher in 4 Gruppen eingeteilt um die Wohneinheiten zu besuchen. 

Sensibilisierungswochen der Stadt Luxemburg

Vom 29. April bis zum 20. November 2025 laden die Stadt Luxemburg und ihre Partner zur 12. Ausgabe der Wochen zur Sensibilisierung für spezifische Bedürfnisse ein.

Informationsstände, Vorführungen, Workshops, Gesangs- und Tanzaufführungen, Begegnungen, Konferenzen, Essen im Dunkeln, Führungen…:

Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm wird der Öffentlichkeit einen besseren Einblick in den Alltag und die Bedürfnisse von Menschen mit besonderen Bedürfnissen geben. Mit dieser Initiative, die in der Vergangenheit sehr erfolgreich war, möchten die Stadt und ihre Partner die breite Öffentlichkeit sensibilisieren, den Dialog mit den Betroffenen fördern und so ein besseres Zusammenleben auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses begünstigen.

Zulassung des Medikaments Lecanemab

Die Europäische Kommission hat gestern Lecanemab zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit im Frühstadium (unter strengen Auflagen) zugelassen.

Lecanemab ist gemäß Zulassung für die Behandlung der Alzheimer-Krankheit im frühen Stadium vorgesehen, wobei bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sein müssen, darunter der Nachweis einer Amyloid-Pathologie sowie – in bestimmten Fällen – genetische Faktoren wie das Vorhandensein einer oder keiner ApoE4-Kopie.

Da entsprechende diagnostische Kriterien in Luxemburg bislang nicht flächendeckend erhoben werden, ist eine belastbare Einschätzung zur Anzahl der potenziell behandlungsfähigen Personen im Land derzeit nicht möglich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass nur ein begrenzter Anteil der Betroffenen die Voraussetzungen für eine Therapie mit Lecanemab erfüllt.

Die bisherigen Studiendaten belegen eine gewisse Verlangsamung des kognitiven Abbaus bei geeigneten Patientinnen und Patienten im Frühstadium der Erkrankung. Dieser Effekt ist jedoch moderat und steht möglichen, teils schwerwiegenden Nebenwirkungen gegenüber. Daher ist eine sorgfältige individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung unter ärztlicher Aufsicht zwingend erforderlich.

Die Association Luxembourg Alzheimer rät Betroffenen sowie deren Angehörigen, sich bei Fragen zur Therapieoption Lecanemab an ihre behandelnden Fachärztinnen und Fachärzte zu wenden. Es ist zu betonen, dass medikamentöse Behandlungen stets im Rahmen einer ganzheitlichen Betreuung zu sehen sind. Neben der medizinischen Versorgung sind psychosoziale Unterstützungsangebote, frühzeitige Diagnostik sowie die Entlastung pflegender Angehöriger von zentraler Bedeutung für eine bedarfsgerechte Versorgung.

Reportage im Journal von RTL am 24. April 2025 über das neue Medikament Leqembi®

https://play.rtl.lu/shows/lb/journal/episodes/r/3411769

Gedenkfeier im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“

Am Samstag den 29. März hat die Gedenkfeier im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp“ stattgefunden für die Bewohner die Januar bis Ende August 2024 verstorben sind. Die Verstorbenen haben einen Teil ihres Lebens bei uns verbracht und jeder hat auf seine persönliche Art und Weise Spuren in unseren Herzen hinterlassen.

Diese Persönlichkeit spiegelt sich auch wieder in der Gedenkwand „In memoriam“.

Seit Anfang 2014 wird im Wohn- und Pflegeheim „Beim Goldknapp” im Rahmen des „Konschtateliers” an der Gestaltung einer Gedenkwand für die verstorbenen Bewohner der Einrichtung gearbeitet. Dabei werden gemeinsam mit jedem Bewohner zwei Gedenktäfelchen gestaltet. Eines der Täfelchen kriegen die Angehörigen als Andenken und eines verbleibt im Wohn- und Pflegeheim und wird nach dem Tod des Bewohners Teil der Gedenkwand.

So füllt sich die Gedenkwand im Lauf der Zeit mit den Gedenktäfelchen, die alle für eine bestimmte Person stehen.

Jedes Täfelchen ist ein Unikat. Es steht dafür, dass jeder Bewohner in seiner Einzigartigkeit als Mensch wahrgenommen wird und in Erinnerung bleibt.

Die Geschichte des Wohn- und Pflegeheims wird durch jeden einzelnen Bewohner geprägt. Auch nach dem Tod bleibt sein Einfluss bestehen und gerät nicht in Vergessenheit.

Ebenso soll die Gedenkwand vor Augen führen, wie viele Familien einen lieben Menschen mit Demenz begleiten. Die Gedenkwand soll allen Betroffenen und Angehörigen Mut machen sich nicht alleine zu fühlen.

Für die musikalischen Umrahmung der Gedenkfeier hat der Lalala-Chor der ala gesorgt.

Negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung für Donanemab

Am 28. März 2025 gab der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung von Eli Lilly für Donanemab zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei Menschen mit Alzheimer-Krankheit ab. In seiner Stellungnahme kam der CHMP zu dem Schluss, dass der Nutzen der Behandlung nicht groß genug sei, um die mit Donanemab verbundenen Risiken aufzuwiegen.

Diese Entscheidung beruht auf Bedenken hinsichtlich schwerwiegender Nebenwirkungen, insbesondere Schwellungen und Hirnblutungen.

Diese Ablehnung steht im Zusammenhang mit einer früheren Entscheidung der EMA, die Marktzulassung für Lecanemab – ein weiteres Alzheimer-Medikament – im Juli 2024 zu verweigern, da Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten als unzureichend angesehen wurden. Im November 2024 wurde jedoch eine eingeschränkte Zulassung für eine spezifische Patientengruppe im Frühstadium der Krankheit erteilt.

Im Gegensatz dazu wurde Donanemab im Oktober 2024 im Vereinigten Königreich unter dem Handelsnamen Kisunla für die Behandlung früher Stadien der Alzheimer-Krankheit bei geeigneten Erwachsenen zugelassen. In den USA hat die Food and Drug Administration (FDA) das Medikament im Juli 2024 nach einer positiven Empfehlung eines Expertengremiums zugelassen.

Trotz dieser Zulassungen gibt es weiterhin Debatten über das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Donanemab, insbesondere wegen der potenziell schwerwiegenden Nebenwirkungen. Eli Lilly bekräftigt sein Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments und plant, den Dialog mit der EMA für eine mögliche Neubewertung fortzusetzen.

Mehr Infos finden Sie auf der Seite von Alzheimer Europe: https://bit.ly/41SGfkg

ACO – Ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Seit dem 1. März 2025 sind die verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangebote der ambulanten Dienste sowie des Sozial- und Koordinationsdienstes des Wohn- und Pflegeheims „Beim Goldknapp“ unter der neuen Abteilung „Accompagnement et Conseil“ (kurz ACO) zusammengeführt. Acht erfahrene und geschulte Mitarbeitende gehören zu diesem Team.

Die Unterstützung für das soziale Umfeld von Menschen mit Demenz ist von zentraler Bedeutung. Unsere Angebote sind speziell darauf ausgerichtet, Angehörige und Betreuungspersonen zu beraten, zu begleiten und zu entlasten – mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern.

Um ein breites Publikum zu erreichen und das Thema Demenz stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken, bietet der ACO eine Vielzahl an Angeboten: öffentliche Informationsveranstaltungen, Schulungen für pflegende Angehörige, regelmäßige Beratungsmöglichkeiten in Kliniken sowie Informationsstände in verschiedenen Einrichtungen.

Unsere spezialisierte Beratungsstelle bietet umfassende Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung – sei es zur Klärung rechtlicher und praktischer Fragen oder zur Verbesserung des Pflegealltags. Die Angebote richten sich sowohl an Menschen mit Demenz und ihre Familien, Freunde und Nachbarn, die eine Betreuung im häuslichen Umfeld organisieren, als auch an das soziale Umfeld der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Wohn- und Pflegeheims.

In einem individuellen Gespräch mit einem ACO-Mitarbeitenden wird ein maßgeschneiderter Betreuungs- und Pflegeplan erstellt, der sich an den Bedürfnissen der betroffenen Person und ihres sozialen Umfelds orientiert. Unser primäres Ziel ist es, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Dabei unterstützen wir Angehörige und Betreuungspersonen nicht nur im Alltag, sondern auch bei rechtlichen und administrativen Fragen. Selbst beim Übergang in eine stationäre Pflegeeinrichtung stehen die ACO-Mitarbeitenden den Betroffenen und ihren Familien beratend zur Seite.

Regelmäßig können Demenzbetroffene und ihre Angehörigen am „Familljekrees“ sowie an Seminaren, Schulungen und Selbsthilfegruppen teilnehmen.

Der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen, das Erlernen praktischer Tipps für den Alltag sowie die Vermittlung von Strategien im Umgang mit Demenz sind essenzielle Hilfen, um die Herausforderungen der Betreuung besser bewältigen zu können. Der Kontakt zu anderen pflegenden Angehörigen ermöglicht es, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Zu wissen, dass andere Menschen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, kann eine wertvolle emotionale Stütze sein und helfen, die Belastungen des Pflegealltags besser zu bewältigen.

Martine Geisen
Verantwortliche ACO

Seit 14 Jahren arbeitet Martine im Sozial- und Koordinationsdienst des Wohn- und Pflegeheims. Während diesen Jahren konnte sie viel Wissen und Erfahrungen im Bereich der Betreuung von Demenzerkrankten erlangen. Ein wichtiger Aspekt dieser Tätigkeit umfasste auch die Beratung und Begleitung von Angehörigen. Da die Arbeitsfelder im ambulanten und stationnären Sozialdienst sich sehr ähneln, hat sie die Herausforderung diese beiden Dienste zu leiten sehr gerne angenommen. Ab dem 1. März 2025 leitet Martine den Dienst „Accompagnement et conseil“ der ala.

Schecküberreichung von „Gaart an Heem“ Hüncheringen

Am 23. Februar fannt im Rahmen der Generalversammlung von „Gaart an Heem“ Hüncheringen eine Schecküberreichung für die ala statt. Die Verantwortlichen übergaben den Scheck an Herrn Denis Mancini, den operativen Direktor der ala. Wir danken Ihnen ganz herzlich für ihre Unterstützung.

iPad-Überreichung vom Lions Club Mameranus

Am 18. Februar 2025 fannt keine Scheck-, aber eine iPad-Überreichung in der Verwaltung der ala in Bartringen statt. Langjähriger Unterstützer der ala, der Lions Club Mameranus hat der ala 5 iPads überreicht. Diese werden von unseren Therapeuten zur Verbesserung der kognitiven Funktionen der Bewohner in unserem Wohn- und Pflegeheim und der Klienten unserer ambulanten Dienste eingesetzt.


Wir bedanken uns ganz herzlich beim Lions Club Luxembourg-Mameranus !


Von links nach rechts:
Frau Julie Sunnen, therapeutischer Dienst der ala
Herr Gérard Louis, Lions Club Mameranus
Herr Pierre Kremer, Lions Club Mameranus
Herr Jacques Barthel, Lions Club Mameranus
Herr Guy Goethals, Lions Club Mameranus
Frau Sonia Marzona, Direktionsbeauftragte ambulante Dienste der ala
Herr Denis Mancini, operativer Direktor der ala

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