Fortbildungen

Fortbildungsagebote für Professionelle

Integrative Validation nach Richard® (IVA)

Datum

25.09.2017
9.00 bis 17.00 Uhr

Ort

Wohn- und Pflegeheim "Beim Goldknapp"
8, Gruefwee L-9147 Erpeldingen/Sauer

Trainer

Alain Tapp

Sprache

Luxemburgisch

Beschreibung

2-tägiger Grundkurs:
Integrative Validation nach Richard ® (IVA)


Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den anspruchsvollsten und auch schwierigsten Aufgaben in der Pflege. Zunehmend gelingt es nicht mehr, die Kommunikation auf der uns vertrauten Inhaltsebene zu gestalten. Eine große Herausforderung im Umgang mit Demenzerkrankten ist es, dass sie für uns nur schwer zu verstehen sind, ihre Sicht- bzw. Erlebensweise für uns nur schwer nachzuvollziehen ist.

Die Integrative Validation ist eine wertschätzende Umgangsform, die das „Anderssein“ dieser Menschen respektiert. So können Angst und Stress vermindert werden und Auslöser für herausforderndes Verhalten erkannt und vermieden werden.

Ziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen Verständnis über das Phänomen Demenz und adäquates Verhalten im Umgang damit.
Erhalten einen Überblick über neuropathologische Hintergründe des Krankheitsbildes Demenz.
Wissen um den einfühlsamen Umgang mit Menschen mit einer Demenz in alltäglichen Situationen.

Inhalt

Theoretische Hintergründe der Demenzerkrankungen
Schutzstrategien der Erkrankten
Einblick in andere Erlebens- und Kommunikationsebenen von dementiell veränderten Menschen und deren Begleitung in ihren subjektiven Gefühlsbefindlichkeiten
Methodik der Integrativen Validation nach Richard®
Beispiele aus dem Pflegealltag
Wie schaffe ich als Betreuer/in eine wertschätzende und Geborgenheit vermittelnde Atmosphäre im Umgang mit Menschen mit Demenz?

Preis: 180 € (wenn erwünscht Zertifikat: 20 €)

Einschreibung

Gebühr 180,00 €

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BRÄUCHE, TRADITIONEN UND LUXEMBURGISCHE GESCHICHTE IN DER ARBEIT MIT MENSCHEN MIT DEMENZ

Datum

11.10.2017
9.00 bis 17.00 Uhr

Ort

Wohn- und Pflegeheim "Beim Goldknapp"
8, Gruefwee
L-9147 Erpeldingen/Sauer

Trainer

Lydie Diederich

Sprache

Luxemburgisch

Zielgruppe

Alle Mitarbeiter aus dem Pflegebereich

Beschreibung

Ziele
Kennenlernen und Umsetzen der Bräuche, der Traditionen und luxemburgischen Geschichte in der Arbeit mit Menschen mit Demenz.

Inhalt
Brauchtum und Tradition, die ein Leben lang begangen wurden, wirken gerade bei alten Menschen stabilisierend. Hier können sie das Vergangene aufrechterhalten oder daran anknüpfen. Alte Traditionen zu pflegen dient der Sinnfindung, gibt Identität und ist integrationsfördernd. Besonders bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, haben Bräuche und ihre Wirkung einen symbolischen Charakter. Im Rahmen dieser Fortbildung wird dem Mitarbeiter unter anderem zu folgenden Themenschwerpunkten Wissenswertes vermittelt:

Informationen zu Traditionen, Bräuchen, Sitten und der Geschichte des Großherzogtums Luxemburg
Erleichterung der zeitlichen Orientierung einer an Demenz erkrankten Person durch jahreszeitliche Dekorationen
Förderung und Aufrechterhaltung der Biografie durch Feste und Bräuche

Dieses Wissen kann vom Personal gezielt in die Biografiearbeit integriert werden. Auch können eventuelle Verhalten bei Menschen mit Demenz besser verstanden und Impulse und Begleitung angeboten werden.


HERAUSFORDERNDES VERHALTEN IM UMGANG MIT MENSCHEN MIT DEMENZ

Datum

24.10.2017
9.00 bis 15.00 Uhr

Ort

Düdelingen
Salle de Formation

Trainer

Alain Tapp

Sprache

Luxemburgisch

Zielgruppe

Alle Mitarbeiter aus dem Pflegebereich

Beschreibung

Ziele
Herausforderndes Verhalten verstehen und handeln.

Inhalt

Herausforderndes Verhalten wird von Pflegenden häufig als störend empfunden. Es kann zur Gefährdung der Pflegenden führen oder gar eine Selbstgefährdung der Pflegebedürftigen entstehen. Häufig ist zu beobachten, dass die Umwelt mit Hilflosigkeit, Unverständnis oder Abwehr reagiert, was wiederum zu einer negativen Verstärkung der Verhaltensweisen führen kann.

• Wie kann ich mit herausforderndem Verhalten im Alltag umgehen?
• Was bedeutet eigentlich „herausforderndes Verhalten”?
• Welche Faktoren beeinflussen ein solches Verhalten?
• Welche Möglichkeiten habe ich im Umgang mit diesem Verhalten im Alltag?

Wichtig: Die Teilnehmer sollen Fallbeispiele aus Ihrem Alltag mit einbringen. Es wäre von Vorteil, viele Informationen zu den Situationen, Begebenheiten und involvierten Personen zu besitzen.