Unsere Geschichte

Die ala

Die ala wurde im Jahre 1987 von Angehörigen Demenzerkrankter ins Leben gerufen. Rund drei Jahrzehnte später können wir nunmehr auf einen bedeutenden Erfahrungsschatz zurückblicken. Im Laufe der Zeit haben wir bis zum heutigen Zeitpunkt sechs Tagesstätten geschaffen, um Demenzerkrankten aus jeder Region des Landes eine adäquate Tagesbetreuung zu ermöglichen. Im Jahre 2007 eröffneten wir unser Wohn- und Pflegeheim für Demenzbetroffene, in dem wir unser bewährtes Betreuungskonzept an die Anforderungen der stationären Betreuung angepasst haben.
Auch unsere beratenden und begleitenden Angebote haben wir im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und an die Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen angepasst. Schon 1994 riefen wir die erste Angehörigengruppe ins Leben. Drei Jahre später folgte die Einführung unseres Notfalltelefondienstes. Heute sind diese Angebote elementare Grundpfeiler der ala.
Im Rahmen der gesetzlichen Einführung der Pflegeversicherung wurde so im Jahr 1999 aus der ala das Hilfs- und Pflegenetz ala.
Unsere Öffentlichkeitsarbeit hat dazu beigetragen, die Demenzerkrankung für die Gesellschaft sichtbar zu machen. Angefangen mit unserer eigenen Zeitung, deren erste Ausgabe 1990 erschien, bis hin zu großen Sensibilisierungsveranstaltungen wie dem „Memory-Walk“, den die ala seit 2002 organisiert und der, inzwischen jedes Jahr anlässlich des Weltalzheimertages im September stattfindet.

• 1987 Angehörige von Demenzbetroffenen gründen die ala
• 1989 Die erste ala-Tagesstätte in Luxemburg-Bonnevoie wird eröffnet
• 1990 Die erste ala-Zeitung erscheint
• 1992 Die Alzheimer-Stiftung wird gegründet, im selben Jahr öffnet die zweite Tagesstätte in Dommeldange ihre Türen
• 1994 Die erste Angehörigengruppe wird ins Leben gerufen
• 1997 Die SOS-Alzheimer-Helpline, eine rund um die Uhr erreichbare Notfallnummer der ala, wird eingerichtet
• 1998 Mit dem Gesetz zur Einführung der Pflegeversicherung entsteht das Hilfs- und Pflegenetz der ala
• 2000 Zwei weitere ala-Tagesstätten werden in Esch/Alzette und im nördlich gelegenen Dahl eröffnet
• 2001 Die ala geht mit ihrer eigenen Homepage online und gibt in Zusammenarbeit mit Alzheimer Europe einen Ratgeber für pflegende Angehörige („Le guide des aidants“) heraus
• 2002 Der erste „Memory Walk“ der ala in Luxemburg-Stadt findet großen Anklang
• 2003 Die ala-Tagesstätte in Rumelange wird eröffnet und die Wanderausstellung „Einblicke“ fördert landesweit die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Demenz
• 2007 Das Wohn- und Pflegeheim für Demenzerkrankte in Erpeldange wird eröffnet
• 2011 Die neueste ala-Tagesstätte in Dudelange wird eröffnet
• 2012 Zu ihrem 25-jährigen Bestehen gibt die eine neue Broschüre in deutscher und französischer Sprache heraus und initiiert einen Sensibilisierungs-Spot, der im Fernsehen und im Kino gezeigt wird